AusweisApp und BundID funktionieren nicht: PIN, NFC und Online-Ausweis
Wenn die AusweisApp nicht funktioniert, prüfe zuerst, ob die Karte erkannt wird, die Online-Ausweisfunktion aktiv ist und du die richtige PIN verwendest. Bei BundID-Fehlern kommt der hinterlegte Zugang hinzu; bereits erhaltene Dokumentkopien kannst du unabhängig davon in Dokus auf dem iPhone bereithalten.

Du möchtest ein Führungszeugnis beantragen, einen Bescheid öffnen oder einen Behördengang online erledigen. Stattdessen erkennt das iPhone den Ausweis nicht, verlangt eine andere Nummer oder schickt dich nach der Anmeldung wieder an den Anfang.
Für eine passende Lösung zählt, an welchem Schritt es scheitert. Dieser Leitfaden trennt Karte, PIN, NFC-Verbindung, BundID-Konto und die Website der Behörde. Dazu kommt eine praktische Vorbereitung: Kopien, die du schon erhalten hast, in Dokus sammeln, damit du sie bei der nächsten Anfrage schnell findest.
Welches Problem hast du gerade?
| Was du siehst | Was du zuerst prüfen solltest | Nächster Weg |
|---|---|---|
| Der Ausweis wird gar nicht erkannt | Unterstütztes Gerät, Kartenposition, Hülle und Akku | Abschnitt zum NFC-Auslesen |
| Die App meldet eine deaktivierte Online-Ausweisfunktion | Kartenstatus statt Kontopasswort | Zuständige Behörde oder geeigneter Aktivierungsdienst |
| Du hast nur eine fünfstellige Nummer | Einmal-PIN statt persönlicher PIN | Erste PIN einrichten |
| Die App verlangt CAN oder PUK | Konkrete Eingabeaufforderung und PIN-Brief | Nummern unterscheiden, keine PIN raten |
| Die sechsstellige PIN ist vergessen | Neue PIN erforderlich | Rücksetzbrief für geeignete Karten oder Behörde |
| BundID lehnt Benutzername und Passwort ab | Zugang zum Konto | Offizielle Wiederherstellung der BundID |
| Auslesen klappt, die Website zeigt einen Fehler | Rückleitung und laufender Antrag | Browser und Dienstanbieter prüfen |
| Ein PDF fehlt oder Daten stimmen nicht | Aussteller, Postfach und gewählter Zugang | Zuständigen Dienst kontaktieren |
Die Abschnitte unten verlinken jeweils die dafür zuständigen offiziellen Informationen. Die Tabelle ist eine Orientierung, keine Diagnose aus der Ferne.
AusweisApp, BundID und Dokumentkopie: drei verschiedene Aufgaben
Die AusweisApp benötigt eine geeignete Karte, die aktivierte Online-Ausweisfunktion, eine persönliche PIN und ein Lesegerät. Das iPhone kann dieses Lesegerät sein. Eine Installation allein erzeugt keinen digitalen Personalausweis und keine Sammlung aller Behördendokumente.
Die BundID ist dein Konto für angeschlossene Verwaltungsangebote. Eine Dokumentkopie ist dagegen eine bereits vorhandene Datei oder ein Scan, beispielsweise ein Bescheid, eine Meldebescheinigung oder die Datenseite deines Reisepasses. Dokus organisiert solche Kopien unabhängig vom Behördenkonto. Es meldet dich nicht bei der BundID an und liest den Ausweischip nicht aus.
Wenn du gerade nur eine Versicherungsnummer nachsehen oder ein schon erhaltenes PDF weitergeben möchtest, kann eine vorbereitete Kopie genügen, sofern der Empfänger dieses Format akzeptiert. Für eine elektronische Identitätsprüfung brauchst du weiterhin den dafür vorgesehenen Zugang.
Personalausweis, Aufenthaltstitel oder eID-Karte?
Zur Online-Ausweisfunktion gehören unterschiedliche Karten. Ein Reisepassfoto oder ein Führerscheinscan lässt sich dafür nicht anstelle der geeigneten Karte einsetzen.
- Personalausweis: die deutsche Ausweiskarte mit Online-Ausweisfunktion.
- Elektronischer Aufenthaltstitel, eAT: eine weitere unterstützte Kartenart. Für behördliche Änderungen kann eine andere Stelle zuständig sein.
- eID-Karte: für berechtigte Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Staaten sowie Islands, Liechtensteins und Norwegens. Die amtliche Beschreibung der eID-Karte stellt klar: Sie dient dem elektronischen Identitätsnachweis und ist kein Ausweispapier und kein Reisedokument.
Bei einer PIN-Neusetzung vor Ort unterscheidet Service Berlin ausdrücklich zwischen Bürgeramt für Personalausweis/eID-Karte und Landesamt für Einwanderung für den eAT. Das ist ein Berliner Zuständigkeitsbeispiel. Prüfe an deinem Wohnort die passende Ausweis- oder Ausländerbehörde, statt mit dem Aufenthaltstitel ungeprüft einen Personalausweis-Termin zu buchen.
Einmal-PIN, persönliche PIN, CAN und PUK unterscheiden
Diese Nummern erfüllen verschiedene Aufgaben. Die städtische Erklärung zu CAN, PIN, PUK und Sperrkennwort beschreibt auch die Reihenfolge bei Fehlversuchen.
| Nummer oder Kennwort | Woher es kommt | Wofür du es brauchst |
|---|---|---|
| Fünfstellige Einmal-PIN | Ursprünglicher PIN-Brief | Erste persönliche PIN setzen |
| Sechsstellige persönliche PIN | Von dir gewählt | Online-Ausweisen und Datenübermittlung freigeben |
| Sechsstellige CAN | Auf der Vorderseite der Karte aufgedruckt | Zusätzliche Eingabe vor dem dritten PIN-Versuch |
| Zehnstellige PUK | Ursprünglicher PIN-Brief | PIN-Blockade nach drei falschen Eingaben aufheben |
| Sperrkennwort | PIN-Brief | Online-Ausweis bei Kartenverlust sperren lassen |
CAN und PIN haben beide sechs Stellen, sind aber nicht austauschbar. Auch die SIM-PIN und der Entsperrcode deines iPhones gehören nicht in das Feld für die Ausweis-PIN.
Die AusweisApp-FAQ erklärt: Transport-PIN ist die frühere Bezeichnung für die Einmal-PIN.
Die erste persönliche PIN einrichten
Hast du noch nie eine eigene PIN gesetzt und liegt dir die fünfstellige Einmal-PIN vor, wähle in der AusweisApp „PIN ändern“. Folge dem Vorgang für die Einmal-PIN und lege eine sechsstellige persönliche PIN fest. Die offiziellen Voraussetzungen beschreiben diesen Weg. Eine bereits verwendete Einmal-PIN ist kein allgemeiner Wiederherstellungscode.
PIN blockiert: Was die PUK tatsächlich kann
Nach drei falschen PIN-Eingaben ist die PIN blockiert. Die PUK hebt diese Blockade auf. Sie verrät und ersetzt die vergessene PIN nicht. Die technische Dokumentation der AusweisApp beschreibt, dass nach korrekter PUK wieder die PIN abgefragt wird und drei Versuche bereitstehen.
Die PUK kann höchstens zehnmal entsperren. Kennst du die PIN nicht mehr, brauchst du eine Neusetzung. Wiederholtes Entsperren und Raten ist kein sinnvoller Wiederherstellungsweg. Eine PIN-Blockade nach Fehlversuchen ist außerdem etwas anderes als eine deaktivierte Funktion oder eine Sperre wegen Kartenverlust.
PIN vergessen: Der Rücksetzbrief ist wieder verfügbar
Stand 17. Oktober 2026 ist der PIN-Rücksetz- und Aktivierungsdienst wieder verfügbar. Das Digitalministerium nennt die Rückkehr in seiner Mitteilung vom 13. Oktober 2026. Das Angebot ist dort als kostenfrei und zeitlich begrenzt beschrieben. Ältere Hinweise auf die Einstellung Ende 2023 bilden diesen Stand nicht mehr ab.
Der offizielle Bestelldienst gilt ab 16 Jahren für Personalausweis oder eID-Karte mit deutscher Meldeadresse im Chip. Du brauchst AusweisApp und ein geeignetes Lesegerät. Für den eAT ist dieser Dienst ausgeschlossen; zuständig ist die Ausländerbehörde.
Vor dem Bestellen beachten: Die Bestellung macht die alte PIN ungültig und deaktiviert den Online-Ausweis. Sie lässt sich nicht stornieren. Erst die anschließende Aktivierung stellt die Nutzung wieder her.
Starte die Bestellung auf der offiziellen Website und bestätige sie mit Karte und CAN. Der Brief kommt normalerweise innerhalb von sieben Werktagen persönlich an die gespeicherte Adresse. Schließe danach die Aktivierung mit dem Code aus dem Brief ab.
Die Alternative bleibt die PIN-Neusetzung bei der zuständigen Behörde. Informiere dich über Zuständigkeit, Vorsprache und benötigte Karte. Für einen Antrag mit naher Frist kläre gleichzeitig mit der annehmenden Stelle, welcher andere Einreichungsweg möglich ist. Eine neue PIN verlängert keine Antragsfrist.
Das iPhone erkennt den Ausweis nicht oder bricht beim Scannen ab
Nach der offiziellen iPhone-Erklärung meint „Scannen“ NFC-Auslesen. Lege die Karte flach hin und halte die obere iPhone-Rückkante schräg daran. Die erste Erkennung prüft den Kartenstatus; das zweite Auslesen braucht länger eine stabile, nahe Verbindung. Halte beide ruhig zusammen, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
Die praktischen Auslesetipps der AusweisApp empfehlen außerdem:
- Hülle abnehmen, falls sie stört, und den Akku ausreichend laden.
- Die Position vorsichtig anpassen; bei gefundenem Kontakt ruhig halten.
- App oder Smartphone bei anhaltenden Problemen neu starten.
- „Gerät und Ausweis prüfen“ verwenden. Danach ermöglicht „Meine Daten einsehen“ eine Test-Authentisierung mit der bekannten PIN.
Halte das Ergebnis fest: Funktioniert schon die Geräteprüfung nicht, scheitert erst die Datenanzeige oder nur der konkrete Antrag? Diese Unterscheidung erleichtert dem Support die Suche.
Die aktuelle Kompatibilitätsseite nennt bei unserer Prüfung iOS 17 oder neuer und weitere technische NFC-Anforderungen. Alte Tutorials, die allein iPhone 7 und iOS 13 nennen, sind keine verlässliche Beschreibung der heutigen App-Version. Prüfe das konkrete Gerät und die aktuellen Anforderungen, bevor du einen Chipdefekt vermutest.
Was Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich berichten
Auf der deutschen App-Store-Seite mit Rezensionen beschreibt „knippser“ am 19. Juli 2024 zunächst viele erfolglose Leseversuche. In der aktualisierten Rezension berichtet die Person nach Supporthilfe von einem erfolgreichen Ablauf, nachdem das Telefon ruhig auf dem Ausweis lag.
Eine andere Rezension von „TV Toni“ vom 18. April 2020 berichtet von funktionierendem Auslesen und Schwierigkeiten beim anschließenden Führungszeugnis-Antrag. Die damalige Entwicklerantwort verweist auf unterschiedliche Aufruflinks für mobile Plattformen.
Das sind historische Einzelerfahrungen, keine Aussage über die aktuelle Fehlerquote. Sie zeigen, weshalb eine Fehlermeldung im Antrag nicht automatisch einen defekten Ausweis bedeutet. Die damaligen Umgehungen sind keine pauschalen Anleitungen für heutige Dienste.
BundID: Passwort vergessen oder falscher Zugang?
Öffne die offizielle BundID-Anmeldung auf id.bund.de. Die dortige Hilfe erklärt: Verwende einen bereits im Konto hinterlegten Zugang, etwa Online-Ausweis, ELSTER oder Benutzername und Passwort.
Für einen vergessenen Benutzernamen kannst du die hinterlegte E-Mail-Adresse verwenden oder die Wiederherstellung aufrufen. „Passwort vergessen“ setzt das Kontopasswort über einen E-Mail-Link zurück. Das ändert nicht die PIN deiner Ausweiskarte.
Nach neun falschen Eingaben wird der Zugang mit Benutzername und Passwort vorübergehend deaktiviert und erfordert eine Passwortzurücksetzung. Ein anderer Zugang hilft nur, wenn er bereits hinterlegt ist.
Die BundID-Hilfe erklärt außerdem: Der Online-Ausweis erfüllt das höchste Vertrauensniveau. Eine Passwortanmeldung reicht für manche Bescheide nicht. Prüfe die verlangte Anmeldeart, bevor du Nachrichten als verschwunden betrachtest. Lege nicht vorschnell ein zweites Konto an.
Auslesen erfolgreich, aber die Rückkehr zur Website scheitert
Für den gesamten Vorgang hilft ein durchgängiger Browserablauf. Die technischen Hinweise der AusweisApp erklären, dass iOS bei der Rückleitung den eingerichteten Standardbrowser öffnet. Private Fenster, eingebettete Browser und iCloud Privat-Relay können je nach Umsetzung des Anbieters die Zuordnung erschweren.
- Öffne den Antrag direkt im eingerichteten Standardbrowser und beginne den Ablauf dort erneut.
- Verwende für diesen Versuch ein normales Browserfenster. Beende zuerst den vorherigen Vorgang.
- Bei einem Rückleitungsfehler mit Safari prüfe den offiziellen Hinweis zu Privat-Relay. Falls du es zur Fehlersuche vorübergehend deaktivierst, aktiviere es anschließend wieder.
- Erscheint trotz installierter App ein Hinweis, sie sei nicht verfügbar, prüfe eine gegebenenfalls abgelehnte Browserberechtigung für lokale Apps beziehungsweise das lokale Netzwerk.
Am Computer muss die AusweisApp vor dem Aufruf bereitstehen. Eine Meldung mit 127.0.0.1 kann auf den lokalen App-Aufruf hinweisen und bedeutet nicht automatisch, dass der Behördenserver ausgefallen ist. Bleibt die Rückleitung fehlerhaft, melde den konkreten Ablauf dem Dienstanbieter.
Daten falsch, Bescheid verschwunden: Wer hilft?
Ein gutes Supportticket benennt den fehlgeschlagenen Schritt. Notiere Fehlermeldung, Zeitpunkt, Gerät, Betriebssystem, App-Version und den betroffenen Online-Dienst. Teile mit, ob Kartenprüfung und Test-Authentisierung funktioniert haben. Schicke keine PIN oder PUK mit und entferne personenbezogene Angaben aus Bildschirmfotos.
| Anliegen | Passende Anlaufstelle |
|---|---|
| Technisches Auslesen oder Verhalten der AusweisApp | Offizieller AusweisApp-Support |
| PIN neu setzen oder Kartenfunktion prüfen | Zuständige Ausweisbehörde, beim eAT zuständige Ausländerbehörde |
| BundID-Zugang und Wiederherstellung | Hilfe und Kontakt auf id.bund.de |
| Antrag, fehlender Bescheid oder fachlich falsche Angaben | Behörde beziehungsweise Anbieter des konkreten Vorgangs |
Eine Kopie in Dokus bewahrt den Stand, den du importiert hast. Sie kann dir beim Nachsehen von Aktenzeichen oder beim Zusammenstellen von Unterlagen helfen. Sie korrigiert weder Chipdaten noch ein Behördenregister und beweist nicht, dass ein alter Bescheid noch aktuell ist.
Neues oder verlorenes Handy: Was passiert mit dem Online-Ausweis?
Beim Handywechsel installierst du die AusweisApp neu. Die Daten kommen jeweils von der Karte; ihre persönliche PIN bleibt gültig. Wenn du das Smartphone als Kartenleser für einen Computer oder ein Tablet nutzt, kopple es erneut mit diesem Gerät.
Ein verlorenes Telefon und eine verlorene Ausweiskarte erfordern unterschiedliche Schritte. Ist der Personalausweis selbst weg, verlangt die Bundespolizei unverzügliche Verlustmeldung bei einer Personalausweisbehörde und Sperrung der eingeschalteten Online-Ausweisfunktion. Die Sperrhotline 116 116 ist in Deutschland rund um die Uhr erreichbar; halte das Sperrkennwort bereit. Für verlorene Dokumente findest du weitere Hinweise im Leitfaden zur Neubeschaffung.
Bereite auch deine persönliche Dokumentenablage auf den Gerätewechsel vor. In Dokus ist die Synchronisierung über deinen eigenen iCloud-Account kostenlos und freiwillig. Prüfe vor dem Löschen des alten Geräts, ob die gewünschten Kopien auf dem neuen angekommen sind. Eine ausschließlich lokal gespeicherte Sammlung erscheint nicht automatisch auf einem Ersatztelefon.
Apple Wallet und d-you: Was ist heute verfügbar?
Stand 17. Oktober 2026 führt Apple die unterstützten Ausweisarten für teilnehmende US-Staaten, die US-Pass-Digital-ID und Japans My Number Card auf. Ein deutscher Personalausweis lässt sich dadurch nicht als amtlicher Ausweis in Apple Wallet hinzufügen. Ein erzeugter Wallet-Pass mit einem Bild würde diese Unterstützung nicht herstellen.
Die staatliche EUDI-Wallet heißt d-you. Das Digitalministerium nennt den 2. Januar 2027 als geplanten Start und beschreibt eine schrittweise Erweiterung der Nachweise und Funktionen. Das ist der Planungsstand, keine heute verfügbare Lösung für einen fehlgeschlagenen Antrag. Mehr dazu steht im Leitfaden zum Personalausweis in Apple Wallet.
Gesundheitskarte und ePA fehlen in der AusweisApp
Die AusweisApp ist kein Sammelort für alle Gesundheitsunterlagen. Für die elektronische Patientenakte führt gematik die ePA-Angebote und Apps der jeweiligen Krankenversicherungen auf. Wende dich bei Zugang und Einrichtung an deine Versicherung. Ein Fehler dort ist nicht automatisch ein BundID-Problem.
In Dokus kannst du vorhandene Kopien einer Versicherungskarte, eines Impfpasses oder eines Befunds zusammen mit anderen Unterlagen ablegen. Das ersetzt weder die elektronische Gesundheitskarte noch den Zugang zur ePA und trägt keine Daten in eine Patientenakte ein.
Dokumentkopien in Dokus für den Alltag vorbereiten
Wenn ein Portal gerade nicht erreichbar ist, möchtest du vielleicht trotzdem den letzten Bescheid lesen, deine Ausweisnummer nachsehen oder einen vorhandenen Nachweis schicken. Dafür lohnt sich eine eigene, gepflegte Dokumentensammlung.
Dokus hält Fotos, Scans und PDFs verschlüsselt auf deinem Gerät bereit, geschützt durch Face ID oder Touch ID. Lokal gespeicherte Dateien lassen sich ohne Internet öffnen. Du brauchst dafür keine neue BundID-Anmeldung. Deine Dokumente gehen nicht an Dokus-Server; die optionale Synchronisierung nutzt deinen eigenen iCloud-Account.
Du kannst Unterlagen verschiedener Aussteller zusammenführen: Kopien von Personalausweis, Aufenthaltstitel und Reisepass, Meldebescheinigungen, Versicherungsunterlagen, Zeugnisse und private Verträge. Damit musst du beim nächsten Termin nicht mehr überlegen, aus welcher App ein bestimmter Nachweis ursprünglich kam.
In fünf Schritten zu einer brauchbaren Ablage
- Dokument beschaffen: offizielles PDF herunterladen oder den vorhandenen Nachweis gut lesbar scannen. Dokus beschafft keine Dokumente aus Behördenkonten.
- Vollständig importieren: Seitenzahl, Vorder- und Rückseite sowie Lesbarkeit kontrollieren.
- Eindeutig benennen: etwa „Meldebescheinigung 2026“ oder „Aufenthaltstitel, Kopie“. Ordne zusammengehörige Dateien so, dass du sie wiederfindest.
- Offline prüfen: öffne die Kopie einmal ohne Verbindung. Für eine Reise bleibt das erforderliche Original zusätzlich im Gepäck.
- Aktuell halten: nach einer Verlängerung oder Neuausstellung die neue Fassung importieren und alte Versionen bewusst einordnen.
Bei neuen Installationen sind fünf Dokumente kostenlos, einschließlich Schutz, Offlinezugriff und optionaler iCloud-Synchronisierung. Dokus Plus hebt die Dokumentgrenze auf und ergänzt Erinnerungen vor dem Ablauf. Ein eingetragenes Datum oder eine Erinnerung verlängert die Gültigkeit des Originals nicht.
Kopien passend weitergeben
Für Personalausweiskopien bestimmt § 20 Personalausweisgesetz, dass die Ablichtung durch den Inhaber oder mit seiner Zustimmung erfolgt und eindeutig sowie dauerhaft als Kopie erkennbar sein muss. Kennzeichne eine entsprechende Kopie und kläre, welche Angaben der Empfänger tatsächlich benötigt.
Bei einer gewöhnlichen Kopie kannst du ein Wasserzeichen mit Zweck und Empfänger hinzufügen oder nicht benötigte Angaben in der Versandkopie schwärzen. Diese Werkzeuge gibt es auch kostenlos. Ein Wasserzeichen macht aus einer Kopie keinen amtlichen Nachweis und garantiert keine Annahme.
Wird ein digital signiertes Original-PDF oder ein bestimmter Verifikationsweg verlangt, bewahre die Originaldatei unverändert und nutze den vorgeschriebenen Kanal. Ein neu exportiertes, komprimiertes oder markiertes Dokument darf nicht ungeprüft als dieselbe signierte Datei behandelt werden.
Weitere Tipps zur Ablage findest du unter Ausweis auf dem Handy speichern. So ergänzt Dokus die amtlichen Zugänge um Kopien, die du unabhängig davon schnell öffnen und gezielt weitergeben kannst.
Häufige Fragen
Warum erkennt mein iPhone den Personalausweis, bricht danach aber ab?
Die erste Erkennung prüft den Kartenstatus. Das anschließende Auslesen braucht länger eine stabile Verbindung. Halte Karte und obere iPhone-Rückseite ruhig zusammen.
Ist die Transport-PIN dasselbe wie die Einmal-PIN?
Ja. Die fünfstellige erste PIN ersetzt du vor der Nutzung durch eine persönliche sechsstellige PIN.
Kann ich eine vergessene Ausweis-PIN mit der PUK ändern?
Die PUK hebt eine PIN-Blockade auf. Anschließend wird wieder die vorhandene PIN benötigt. Für eine vergessene PIN brauchst du eine Neusetzung über einen geeigneten offiziellen Rücksetzweg oder die zuständige Behörde.
Kann ich wieder einen PIN-Rücksetzbrief online bestellen?
Ja, Stand 17. Oktober 2026 ist der zeitlich begrenzte Dienst wieder verfügbar. Die Bestellung deaktiviert den Online-Ausweis bis zur Aktivierung.
Gilt der PIN-Rücksetzbrief auch für meinen Aufenthaltstitel?
Nein. Für den eAT schließt der geprüfte Dienst die Nutzung aus. Wende dich für die PIN-Neusetzung an die zuständige Ausländerbehörde.
Warum kann ich mich bei BundID anmelden, aber einen Bescheid nicht öffnen?
Der verwendete Zugang kann ein zu niedriges Vertrauensniveau haben. Für bestimmte Inhalte ist eine stärkere Anmeldung erforderlich. Prüfe die verlangte Zugangsart und die bereits in deinem Konto hinterlegten Zugangsmittel.
Speichert Dokus meinen amtlichen Online-Ausweis?
Dokus speichert von dir importierte Fotos, Scans und PDFs. Es übernimmt keine elektronische Ausweisfunktion, entsperrt keine BundID und aktualisiert keine Behördenregister. Eine gespeicherte Kopie verwendest du dort, wo der Empfänger sie akzeptiert.
Sind Offlinezugriff und iCloud bei Dokus kostenlos?
Ja. Neue Installationen können fünf Dokumente kostenlos speichern, lokal offline öffnen und freiwillig über den eigenen iCloud-Account synchronisieren. Dokus Plus ermöglicht unbegrenzt viele Dokumente und ergänzt Erinnerungen vor dem Ablauf.