Notfallmappe erstellen: Checkliste für Originale und digitale Kopien
Erstelle eine griffbereite Dokumentenmappe für wichtige Originale und ergänze sie um geschützte digitale Kopien sowie eine getrennt aufbewahrte Sicherung. Halte fest, wo die Unterlagen liegen, wer sie finden darf und ob die Kopien auch ohne Internet oder dein eigenes Telefon erreichbar sind.

Du musst die Wohnung kurzfristig verlassen. Später brauchst du die Nummer deiner Versicherung, den Mietvertrag oder eine Urkunde. Eine vorbereitete Notfallmappe spart dann die Suche zwischen Papierstapeln, E-Mails und verschiedenen Portalen.
Dieser Leitfaden hilft dir, eine Dokumentenmappe für deinen Haushalt anzulegen: mit einem Platz für Originale, persönlichen Kopien auf dem iPhone und einem zweiten Zugangsweg. Du kannst die Tabellen als Arbeitsblatt ausdrucken oder für deine eigene Liste übernehmen. Es geht um vorhandene Unterlagen und ihre Auffindbarkeit; rechtliche Vorsorgedokumente wie eine Vollmacht musst du gesondert erstellen und klären.
Drei Teile, die zusammengehören
Eine digitale Notfallmappe muss praktisch funktionieren. Überlege für jede wichtige Unterlage, wie du sie in diesen drei Situationen erreichst:
| Situation | Was du vorbereitet haben solltest |
|---|---|
| Du verlässt die Wohnung und kannst deine Sachen mitnehmen | Eine griffbereite Mappe und ein bekannter Aufbewahrungsort für Originale |
| Du hast dein iPhone dabei, aber kein Internet | Bereits auf dem Gerät verfügbare, lesbare Kopien |
| Dein Telefon ist nicht verfügbar oder du kannst es nicht selbst bedienen | Einen unabhängig davon vereinbarten Weg zu Unterlagen oder einer getrennten Sicherung |
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kurz BBK, empfiehlt eine Dokumentenmappe, deren Standort die Familie kennt, und zusätzliche digitale oder andernorts aufbewahrte Kopien. Die amtliche Übersicht zur Dokumentensicherung ist der Ausgangspunkt. Unsere Arbeitsschritte ergänzen sie um einen Aufbewahrungsplan und praktische Prüfungen.
Beginne mit wenigen Unterlagen, die du tatsächlich brauchst. Eine überschaubare Sammlung, die du öffnen kannst, hilft dir mehr als ein voller Ordner mit unklaren Dateinamen.
Was gehört in deine Notfallmappe?
Die folgende Auswahl ist eine Arbeitsliste, keine allgemeine Pflichtliste. Geh deinen Alltag durch: Welche Unterlagen brauchst du, um dich auszuweisen, deine Wohnsituation zu erklären, Ansprechpartner zu finden oder einen bestehenden Anspruch nachzuvollziehen? Nicht jeder Haushalt braucht jeden Eintrag.
| Bereich | Fragen für deine Auswahl | Was du in deiner Übersicht festhältst |
|---|---|---|
| Personen im Haushalt | Welche Ausweise und Familienunterlagen werden regelmäßig gebraucht? | Person, Dokument, Aufbewahrungsort und gegebenenfalls Gültigkeit |
| Wohnen | Wo findest du den aktuellen Vertrag und wichtige Nachträge? | Gültige Fassung und zuständiger Ansprechpartner |
| Versicherungen | Welche Vertragsunterlagen helfen dir bei einer konkreten Meldung? | Zugehöriges Dokument und erreichbarer Kontakt |
| Einkommen und Ansprüche | Welcher aktuelle Bescheid erklärt deine Situation? | Aussteller, Zeitraum und vollständige Datei |
| Ausbildung und Beruf | Welche Nachweise würdest du bei einer neuen Bewerbung benötigen? | Zeugnis, zugehörige Seiten und Herkunft |
| Persönliche Vorsorge | Welche bereits vorhandenen Erklärungen müssen auffindbar sein? | Ort des maßgeblichen Dokuments und vereinbarter Zugangsweg |
Nimm nicht vorsorglich jeden Kontoauszug und jede alte Rechnung auf. Frage bei jedem Dokument: Wobei würde mir diese Unterlage helfen, wenn ich gerade keinen Zugriff auf meine normale Ablage habe? Was diese Frage nicht beantwortet, kann in der gewöhnlichen Ablage bleiben.
Die Auswahl an deinen Haushalt anpassen
Wenn du allein lebst, ist der zweite Zugangsweg besonders bewusst zu planen. Wer weiß, wo deine Mappe liegt? Gibt es eine Person, mit der du vereinbaren möchtest, wie sie an ausdrücklich ausgewählte Unterlagen kommt? Eine solche Absprache ist etwas anderes als eine rechtliche Vollmacht.
Bei einem gemeinsamen Haushalt bleibt erkennbar, wem ein Dokument gehört. Verwende Namen statt einer einzigen Sammlung namens „Familie“. Klärt miteinander, welche Kopien ihr jeweils verwahrt und welche Unterlagen privat bleiben. Gemeinsames Wohnen bedeutet nicht automatisch, dass alle alles lesen dürfen.
Mit Kindern kannst du für jedes Kind prüfen, welche vorhandenen Dokumente aktuell wichtig sind. Benenne sie so, dass gleichartige Unterlagen nicht verwechselt werden. Aktualisiere die Ablage, wenn ein neues Dokument das alte ersetzt.
Wenn du für eine andere Person Unterlagen mitorganisierst, vereinbare den Umfang mit ihr. Halte fest, welche Dokumente du aufbewahren sollst und wie sie zurückgegeben oder aktualisiert werden. Das Speichern einer Kopie verleiht dir keine Befugnis, für diese Person zu handeln.
Original, beglaubigte Kopie oder Scan?
Die Form einer Unterlage zählt. Ein gut lesbarer Scan ist nicht automatisch ein Ersatz für das Original oder eine beglaubigte Kopie.
Die BBK-Übersicht unterscheidet unter anderem:
| Form in der Dokumentenmappe | Beispiele aus der BBK-Übersicht |
|---|---|
| Original | Familienurkunden |
| Original oder beglaubigte Kopie | Verträge, Qualifikationsnachweise und Vorsorgedokumente |
| Einfache Kopie | Ausweis, Reisepass, Führerschein und Fahrzeugpapiere |
Die vollständige Einordnung findest du beim BBK. Das ist eine Empfehlung zur Vorbereitung. Welche Form eine konkrete Stelle für einen Vorgang akzeptiert, klärst du bei dieser Stelle.
Bewahre die benötigten Originale weiter auf. Notiere im Aufbewahrungsplan auch Unterlagen, die bewusst an einem anderen Ort bleiben. So musst du nicht aus dem Dateinamen eines Scans erraten, wo das Papier liegt.
Bei einem schon digital ausgestellten Dokument behältst du die erhaltene Datei. Ein Bildschirmfoto kann eine praktische Ansicht sein, ist aber keine unveränderte Fassung des ursprünglichen PDFs. Erstelle bearbeitete oder verkleinerte Kopien für einen bestimmten Versand getrennt von dieser Ausgangsdatei.
Dein Aufbewahrungsplan zum Ausdrucken
Die Tabelle ist das Inhaltsverzeichnis deiner Notfallmappe. Sie enthält keine Passwörter, Entsperrcodes oder vollständigen Dokumentnummern. Auch die Liste selbst kann private Informationen verraten; lege sie passend zu ihrem Inhalt geschützt ab.
Trage einen tatsächlichen Ort ein, etwa „blaue Mappe im oberen Fach“, statt nur „zu Hause“. Bei einer getrennten Sicherung reicht ein eindeutiger Hinweis auf den vereinbarten Ort. Die dazugehörigen Zugangsmittel organisierst du separat.
| Unterlage / Person | Original oder maßgebliche Datei liegt hier | Persönliche Kopie offline geprüft | Getrennte Sicherung / vereinbarter Zugangsweg | Zuletzt geprüft |
|---|---|---|---|---|
| Ausweis / eigene Person | __________ | __________ | __________ | __________ |
| Familienunterlage | __________ | __________ | __________ | __________ |
| Aktueller Wohnvertrag | __________ | __________ | __________ | __________ |
| Versicherungsunterlage | __________ | __________ | __________ | __________ |
| Wichtiger Bescheid | __________ | __________ | __________ | __________ |
| Zeugnis / Nachweis | __________ | __________ | __________ | __________ |
| Weitere Unterlage | __________ | __________ | __________ | __________ |
Zum Drucken nutze die Druckfunktion deines Browsers. Du kannst auch nur die Tabelle in ein eigenes Dokument übernehmen und weitere Zeilen ergänzen.
Beispiel mit erfundenen Angaben: In der Zeile „Mietvertrag / Lena“ steht „graue Vertragsmappe, Fach Wohnen“. Die persönliche Kopie wurde am 18. Oktober 2026 ohne Internet geöffnet. Für den Fall eines fehlenden Telefons ist eine geschützte Sicherung außerhalb der Wohnung vereinbart. Der Plan beschreibt den Weg zur Unterlage, ohne den kompletten Vertrag oder Zugangsdaten offenzulegen.
Digitale Kopien auf dem iPhone vorbereiten
Arbeite Dokument für Dokument. Erst wenn eine Kopie vollständig und lesbar ist, markierst du sie im Aufbewahrungsplan als geprüft.
1. Vorhandene Dateien zuerst verwenden
Hast du das PDF bereits in einem Kundenportal oder einer E-Mail erhalten, speichere diese Datei gezielt ab. Kontrolliere, ob sie zum richtigen Vertrag, zur richtigen Person und zum aktuellen Zeitraum gehört. Lies bei mehrseitigen Unterlagen auch die letzte Seite.
Vermeide mehrere unklare Fassungen wie „Vertrag neu“, „Vertrag ganz neu“ und „Vertrag final“. Wähle einen verständlichen Namen, zum Beispiel „Mietvertrag Lena, gültig ab 2026-09“. Bei einem Nachtrag bleibt erkennbar, zu welchem Vertrag er gehört. Ein Datum im Namen beschreibt die Fassung; es ist keine automatische Gültigkeitsprüfung.
2. Papier vollständig scannen
Du kannst den Scanner in Dokus verwenden oder mit den iPhone-Apps Notizen und Dateien ein PDF erstellen. Apple erklärt den integrierten Scanvorgang. Eine ausführliche Anleitung findest du auch unter Dokumente mit dem iPhone scannen.
Lege das Papier glatt hin, vermeide Spiegelungen und prüfe nach der Aufnahme die Ränder. Kontrolliere vor allem kleine Schrift, Unterschriften und weitere Seiten. Bei einer Karte können Angaben auf beiden Seiten stehen. Öffne das fertige Ergebnis und vergrößere eine Stelle, die du später wirklich lesen müsstest.
Für den Personalausweis gilt: Eine Ablichtung muss eindeutig und dauerhaft als Kopie erkennbar sein. Das Anfertigen durch andere Personen benötigt die Zustimmung des Inhabers. Die Grundlage ist § 20 Personalausweisgesetz. Eine App-Sperre allein kennzeichnet das Bild nicht als Kopie. Mit dem Wasserzeichen-Werkzeug lässt sich eine entsprechende Kopie vorbereiten.
3. In Dokus geordnet ablegen
Importiere das vorhandene PDF oder den Scan in Dokus. Für deine persönliche Sammlung kannst du Ordner wie „Personen“, „Wohnen“ und „Verträge“ anlegen. Wähle eine Ordnung, die du auch nach einigen Monaten noch verstehst. Mehrere fast identische Ordner machen die Suche nicht leichter.
Eine kleine Startsammlung könnte aus einer gekennzeichneten Ausweiskopie, einem Wohnvertrag, einer Versicherungsunterlage, einem aktuellen Bescheid und einem wichtigen Nachweis bestehen. Das ist ein Beispiel für fünf verschiedene Dokumente, keine Vorgabe für deinen Haushalt.
Dokus schützt importierte Dokumente mit Verschlüsselung auf dem Gerät und Face ID oder Touch ID. Lokal gespeicherte Kopien lassen sich ohne Internet öffnen. Die Unterlagen werden nicht an Dokus-Server geschickt. Die freiwillige Synchronisierung nutzt deinen eigenen iCloud-Account und deine eigenen Geräte.
4. Arbeitskopien gezielt weitergeben
Wenn du später eine Unterlage schicken musst, wähle das angefragte Dokument aus. Versende nicht die ganze Notfallmappe, nur weil sie bereits zusammengestellt ist. Prüfe Empfänger, Zweck und erforderliche Angaben jedes Mal neu.
In Dokus kannst du ein einzelnes Dokument kostenlos teilen und dabei etwa ein Wasserzeichen verwenden oder nicht benötigte Bereiche verdecken. Dafür stehen auch die Werkzeuge zum Schwärzen einer Kopie und Verkleinern für einen Upload zur Verfügung. Verändere keine Ausgangsdatei, deren unveränderte Form verlangt wird, und prüfe vor dem Versand die fertige Kopie.
Eine Sicherung außerhalb des eigenen Telefons
Offlinezugriff beantwortet die Frage: „Kann ich die Datei ohne Internet öffnen?“ Eine getrennte Sicherung beantwortet eine andere: „Komme ich noch an meine Unterlagen, wenn dieses Gerät fehlt?“ Plane beides.
Das BSI empfiehlt, Backups regelmäßig zu aktualisieren und auf Vollständigkeit und Lesbarkeit zu prüfen. Bei der Wahl des Speichers zählen außerdem Schutz und Kompatibilität.
Für deine Notfallmappe bedeutet das praktisch: Lege ausgewählte Kopien zusätzlich auf einem geschützten Speicher ab, den du nicht ausschließlich über dasselbe Telefon erreichen kannst. Das kann ein geeignet geschützter Datenträger an einem getrennten Ort oder eine gesondert gepflegte Sicherung sein. Prüfe den konkreten Weg mit deiner eigenen Ausstattung.
Die iCloud-Synchronisierung von Dokus ist kein unabhängiges Sicherungsarchiv. Dass eine Datei auf mehreren eigenen Geräten erscheint, beweist noch nicht, dass du einen getrennten, wiederherstellbaren Stand hast. Verlass dich für diese Sammlung auch nicht ungeprüft auf ein allgemeines Gerätebackup. Halte im Plan fest, welche Dateien du tatsächlich separat gesichert und geöffnet hast.
Wenn du Kopien exportierst, prüfe die ausgegebenen Dateien am Ziel. Ein ZIP ist ein Paket, nicht automatisch eine verschlüsselte Sicherung. Wie du den Speicher und seine Zugangsmittel schützt, gehört zu deinem gesonderten Sicherungsplan.
Drei Prüfungen: Funktioniert deine Notfallmappe wirklich?
Du musst dafür keine echte Notsituation nachstellen. Drei kurze Aufgaben zeigen, ob deine Ablage im Alltag funktioniert.
Prüfung 1: Ohne Internet öffnen
Nimm dein iPhone kurz offline und öffne Dokus. Suche eine konkrete Unterlage, etwa den Wohnvertrag, und lies eine vorher ausgewählte Angabe. Prüfe auch die Folgeseiten. Ein Vorschaubild oder ein bekannter Dateiname allein genügt nicht.
Schalte die Verbindung anschließend wieder ein. Wenn etwas fehlte, vervollständige den Import und wiederhole die Aufgabe. Trage erst dann das Prüfdatum ein.
Prüfung 2: Ohne dein Telefon zurechtkommen
Lass dein iPhone beiseite und nimm den Aufbewahrungsplan zur Hand. Kannst du die getrennte Kopie tatsächlich finden und auf einem anderen geeigneten Gerät öffnen? Benötigst du dazu etwas, das wiederum nur auf dem beiseitegelegten Telefon liegt?
Wenn du an einer solchen Abhängigkeit hängen bleibst, ändere den vereinbarten Zugangsweg. Lösche für diesen Test keine App, setze kein Gerät zurück und melde dich nicht aus bestehenden Konten ab.
Prüfung 3: Eine vertraute Person findet den vorgesehenen Weg
Bitte die Person, mit der du eine Absprache getroffen hast, den Standort der physischen Mappe oder der ausdrücklich vereinbarten Unterlagen zu benennen. Klärt, was sie finden darf und was sie bei Bedarf tun soll. Dabei muss sie nicht deine gesamte Sammlung lesen.
Dokus bietet keinen automatischen Notfallzugang für Angehörige oder Rettungskräfte. Eine mit Face ID geschützte persönliche Ablage ist nicht dafür da, von anderen im gesperrten Telefon geöffnet zu werden. Die Synchronisierung über deinen Apple-Account ist ebenfalls kein gemeinsamer Familientresor. Für Dritte bleibt der separat vereinbarte physische oder andere berechtigte Zugangsweg notwendig.
Die Sammlung aktuell halten
Lege einen eigenen Termin für eine gelegentliche Durchsicht fest, etwa im Kalender. Prüfe außerdem nach einer konkreten Änderung: neuer Ausweis, Umzug, neuer Vertrag oder ersetzter Bescheid. Dieser Termin ist eine organisatorische Hilfe, keine Frist aus einer amtlichen Vorgabe.
- Stimmt die Person und ist die richtige Fassung abgelegt?
- Sind alle benötigten Seiten lesbar?
- Passt der Ort des Originals noch zum Aufbewahrungsplan?
- Wurde die getrennte Sicherung ebenfalls aktualisiert?
- Funktioniert der vereinbarte Zugangsweg weiterhin?
Hat ein Dokument ein tatsächliches Ablaufdatum, kannst du es in Dokus eintragen. Dokus Plus bietet Erinnerungen vor dem Ablauf, wenn Datum und Erinnerungen eingerichtet sind. Das ist keine Erinnerung, jeden Vertrag regelmäßig inhaltlich zu überprüfen, und keine automatische Verlängerung.
Mit fünf Dokumenten anfangen und bei Bedarf erweitern
Bei neuen Installationen kannst du in Dokus fünf Dokumente kostenlos speichern. Scanner, Schutz, lokaler Offlinezugriff, freiwillige iCloud-Synchronisierung und das Teilen einzelner Dokumente samt Bearbeitungswerkzeugen gehören dazu.
Wenn du eine größere persönliche Sammlung aufbauen möchtest, hebt Dokus Plus die Dokumentgrenze auf. Dazu kommen Ablaufhinweise, das Teilen mehrerer Dokumente als ein PDF oder ZIP und die Möglichkeit, das Dokus-Banner auf geteilten Kopien auszuschalten. Entscheidend ist, welche Unterlagen du wirklich aufbewahren und nutzen möchtest.
Zur grundsätzlichen Sicherheit der Ablage lies Ausweis auf dem Handy speichern. Sind Originale bereits verschwunden, hilft dir der Leitfaden Dokumente verloren: neu beantragen bei den nächsten Anlaufstellen. Die Vorbereitung deiner Notfallmappe beginnt mit einem kleinen, überprüften Bestand und einem klaren Plan für die übrigen Unterlagen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Notfallmappe und digitaler Notfallmappe?
Die physische Mappe bündelt wichtige Papierunterlagen oder Hinweise auf deren Aufbewahrungsort. Eine digitale Sammlung ergänzt sie um persönliche Kopien. Plane zusätzlich, wie du ohne dein Telefon und wie eine berechtigte Vertrauensperson an die vorgesehenen Unterlagen kommt.
Reicht eine digitale Kopie statt des Originals?
Das hängt vom Dokument und vom konkreten Vorgang ab. Ein Scan wird durch das Speichern in Dokus weder zum Original noch zu einer beglaubigten Kopie. Bewahre benötigte Originale auf und kläre mit der empfangenden Stelle, welche Form sie akzeptiert.
Gibt es eine Checkliste für die Notfallmappe zum Ausdrucken?
Du kannst den Aufbewahrungsplan auf dieser Seite über die Druckfunktion deines Browsers ausdrucken oder in eine eigene Liste übernehmen. Er enthält Felder für Unterlage, Aufbewahrungsort, geprüfte Offlinekopie, getrennte Sicherung und Prüfdatum. Lass Zugangsdaten und Entsperrcodes aus dieser Übersicht heraus.
Kann ich meine Notfallkopien in Dokus ohne Internet öffnen?
Ja, lokal gespeicherte Dokumente lassen sich offline öffnen. Prüfe die vollständigen Dateien vorab auf deinem eigenen Gerät ohne Verbindung. Ein vorhandener Name oder eine Vorschau ist noch kein Nachweis, dass jede benötigte Seite lesbar verfügbar ist.
Können Angehörige im Notfall automatisch auf Dokus zugreifen?
Nein. Dokus hat keinen automatischen Notfallzugang, keine automatische Freigabe an Vertrauenspersonen und keinen gemeinsamen Familientresor. Vereinbare für andere Personen einen gesonderten berechtigten Weg, etwa zu ausdrücklich ausgewählten Unterlagen in einer physischen Mappe.
Ist iCloud-Synchronisierung schon meine getrennte Sicherung?
Nein. Die freiwillige Synchronisierung von Dokus hält deine Sammlung auf deinen eigenen Geräten bereit. Ein unabhängiger Sicherungsstand muss separat geplant und geprüft werden. Vergewissere dich, dass du die vorgesehenen Dateien auch ohne das ursprüngliche Telefon wieder öffnen kannst.
Soll ich die ganze Notfallmappe als PDF verschicken?
Wähle für eine konkrete Anfrage nur die benötigten Unterlagen aus und prüfe den Empfänger. Das Teilen mehrerer Dokumente als PDF oder ZIP ist mit Dokus Plus möglich. Ein gemeinsames Paket macht sensible Inhalte weder automatisch erforderlich noch automatisch verschlüsselt.
Erinnert Dokus mich daran, alle Unterlagen regelmäßig zu überprüfen?
Eine allgemeine Durchsicht deiner Notfallmappe planst du selbst. Dokus Plus kann dich vor dem tatsächlichen Ablauf eines Dokuments erinnern, wenn du dessen Datum eingetragen und Erinnerungen aktiviert hast. Die App beurteilt nicht automatisch, ob ein Vertrag oder Bescheid noch der richtige ist.
Was kann ich kostenlos ausprobieren?
Neue Installationen können fünf Dokumente speichern, scannen, geschützt offline öffnen und freiwillig über den eigenen iCloud-Account synchronisieren. Das Teilen eines einzelnen Dokuments und seine Bearbeitungswerkzeuge sind ebenfalls kostenlos. Dokus Plus ergänzt unter anderem unbegrenzte Dokumente, Ablaufhinweise und das Teilen mehrerer Dokumente in einem Paket.